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01. September 2009
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Naturwunder in Österreich
1.) Dachsteingebirge
Das Dachsteingebirge, welches sich aus dem Hohen und dem Niederen Dachstein, sowie hunderten anderen Berggipfeln, Bergseen und traumhaften Tälern zusammensetzt, ist sicher eines der schönsten Gebirge Österreichs. Der Hohe Dachstein ist mit 2.995 Metern der höchste Gipfel des einmaligen Gebirges und der einzige Berg außerhalb der Alpen, der über einen Gletscher verfügt. Der ihm vorgelagerte Niedere Dachstein ist mit seiner Höhe von 2.934 Metern nur knapp niedriger.Durch die jahrhundertelange Almwirtschaft gibt es im Dachsteingebiet zahlreiche Wege, welche früher zur Bewirtschaftung der Almen dienten und heutzutage den vielen Wanderern einen Anreiz zu wunderschönen Spaziergängen und ausgedehnten Wanderungen bieten. Das Dachsteingebirge bietet viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. In der warmen Jahreszeit locken anspruchsvolle Klettertouren, Mountainbiken auf den steilen Hängen des Gebirges oder ein erfrischendes Bad in einem der vielen Bergseen. Doch auch im Winter kann man in diesem Gebiet viel erleben: Von Schifahren und Snowboarden bis hin zum Rodeln oder mit einem Pferdeschlitten die Landschaft genießen, ist alles möglich.
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2.) Eisriesenwelt
Ein einzigartiges Naturwunder ist auch die Eisriesenwelt in Werfen (Bundesland Salzburg), die größte Eishöhle der Welt mit einem Höhlenlabyrinth von über 40 Kilometern. Entstanden ist die Höhle bereits vor etwa 100 Millionen Jahren im Zuge der Gebirgshebungen. Später trugen Wassererosionen zur Vergrößerung der Höhle bei.Die Eisriesenwelt ist eine sogenannte dynamische Eishöhle, das heißt, dass es Öffnungen im Gestein gibt, die "Kamine" bilden und einen Luftzug nach außen oder innen ermöglichen. Wenn im Winter die Außentemperatur kälter ist, als in der Höhle, strömt kalte Luft ein und kühlt die Höhle auf unter 0°C ab. Im Frühjahr gefriert das Schmelzwasser, das durch Felsritzen eindringt und bildet die atemberaubenden Eisgebilde in der Höhle, für die sie ja auch berühmt ist. Entdeckt wurde die Höhle aus Eis und Felsen erst 1879, vom Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich. Eigenartigerweise wurde die Höhle jedoch später wieder vergessen. Alexander von Mörk forschte in den zwanziger Jahren weiter und bald wurde die Eishöhle auch zu einer beliebten Touristenattraktion. Etwa 25 Jahre lang konnte man die Höhle nur zu Fuß erreichen, ab 1955 gibt es eine Seilbahn, die den Anstieg wesentlich erleichterte.
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3.) Grossglockner
Mit 3.798 Metern Höhe ist der Großglockner der höchste Gipfel in Österreich und außerdem einer der höchsten Berge der Ostalpen. Er liegt inmitten einer Bergkette, im mittleren Teil der Hohen Tauern. Auch ihm ist ein nur geringfügig niedrigerer Berg, der Kleinglockner, mit 3.770 Metern Höhe vorgelagert. Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich zunehmend die touristische Bedeutung und der Großglockner wurde bei Touristen immer beliebter. Mit etwa 50 Millionen Besuchern insgesamt, zählt der Großglockner mit seinen zahlreichen Ansteigsmöglichkeiten und Wanderwegen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Österreichs.Ein beliebtes Ausflugsziel - für Motorradfahrer beispielsweise ganz besonders schön - ist die Großglockner Hochalpenstraße, auf der man die umliegenden Gipfel und Gletscher bestaunen kann. Auch die sogenannte "Kaiser-Franz-Josefs-Höhe" lockt viele Besucher an. Benannt wurde diese Stelle, weil Kaisser Franz Joseph im Jahr 1856 zu dieser Stelle wanderte. Ein Besucherzentrum am Großglockner bietet Touristen viel Interessantes rund um den Großglockner, unter anderem eine Ausstellung "Faszination Eis & Gletscher", das berühmte Glockner-Kino, sowie diverse Sonderausstellungen.
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4.) Frauenmauerhöhle
Unter dem Hochschwabmassiv befindet sich eine 644 Meter lange Höhle - die Frauenmauerhöhle, deren Besonderheit darin liegt, dass man das darüber liegende Bergmassiv unterqueren kann, da sie eine Durchgangshöhle ist. Die Frauenmauerhöhle gehört zum Frauenmauer-Langstein-Höhlensystem, welches bisher etwa 15 Kilometer lang ist. Geologisch gesehen ist die Frauenmauerhöhle noch recht jung und entstand durch Schmelzwasser (aus der Eiszeit), welches den Kalkstein auflöste und zusammen mit der natürlichen Erosion diesen Tunnel bildete. Bereits 1820 wurde die Höhle entdeckt, doch erst knapp hundert Jahre später vollständig freigelegt und somit als Durchgangshöhle bekannt. Im Jahr 1885 besuchte sogar Kaiserin Elisabeth diese Höhle. Die Tour durch die Frauenmauerhöhle gilt als mittelschwere Bergwanderung. Als Ausrüstung reicht eine normale Wanderausrüstung mit zusätzlichem Kälteschutz. Sinnvoll sind auch Fackeln und/oder Stirnlampe. Die Höhle sollte nur mit Führern betreten werden, da vor etwas mehr als hundert Jahren bereits mehrere Wanderer durch unglückliche Umstände darin umgekommen sind.Hotel Pitztal - Direkt am Hochzeiger, nur ein paar Schritte von den Liftanlagen entfernt, erwartet Sie das Sonneck mit seinen 22 gemütlichen Zimmern, einer rustikalen Stube, einer geselligen Hausbar, echter Tiroler Gastlichkeit und Bergromantik vom Feinsten.
5.) Lurgrotte
Die Lurgrotte ist Österreichs größte Tropfsteinhöhle. Durch Wasser, das durch Ritzen im Gestein dringt, lösen sich aus dem Kalkgestein kleine Partikel, welche sich später - wenn das Wasser an der Höhlendecke austritt und durch die Schwerkraft auf den tropft - entweder an der Decke oder am Boden ablagern und so die berühmten Stalagtiten und Stalagmiten bilden. Dem italienischen Höhlenforscher Max Brunello ist es zu verdanken, dass die Höhle ab 1894 erforscht wurde. Zuvor waren nur kleine Vorhöhlen von Semriach aus entdeckt worden. Ab 1913 konnte die Höhle auch von Peggau aus zugänglich gemacht und erforscht werden. Bekannt wurde die Lurgrotte durch ein Unglück mit glücklichem Ausgang. Im Jahr 1894 wurden sieben Höhlenforscher durch starke Regenfälle in der Höhle eingeschlossen und im Zuge einer großen Rettungsaktion geborgen. Über 7.000 Schaulustige verfolgten damals das "Spektakel". Die Lurgrotte kann man entweder von Peggau oder von Semriach aus besichtigen. Führungen durch die gesamte Lurgrotte sind durch Schäden, verursacht durch ein Jahrhundert-Hochwasser 1975 nicht mehr möglich. Wie viele andere Höhlen, entstand auch diese durch Wasser, welches in Risse und Spalten des Felsens eindrang und schließlich unterirdische Gänge formte. In Österreich gibt es etwa 10.000 Höhlen, wobei allerdings nur ein kleiner Teil (25 Höhlen) für Touristen zugänglich gemacht wurde.Gasthof Hotel Imst - Der Gasthof "Sonne" liegt direkt im Herzen der Stadt Imst in Österreich. Der Gast hat somit zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, die die Region zu bieten hat, in greifbarer Nähe. Im Sommer können wir die zahlreichen Wanderwege und im Winter die wunderbaren Skigebiete empfehlen!