Menü
News
01. September 2009
www.faszination-naturwunder.de geht mit über 80 Naturwunder weltweit online!
Naturwunder in Italien
1.) Vesuv
Nah bei der Stadt Neapel in Italien liegt Europas einziger, auf dem Festland aktiver Vulkan, der Vesuv. Er ist 1281 Meter hoch und besteht aus den Resten eines Schichtvulkans, der früher viel höher war und zu einer Caldera eingestürzt ist. Im Jahr 79 n. Chr. fand der letzte Großausbruch statt und seit seinem letzten Ausbruch, der 1944 war, ruht der Vesuv. Leichte Beben zeugen davon, dass der Vulkan nicht erloschen ist und daher immer noch eine Gefahr von ihm ausgeht. Man hat versucht, Anwohner durch eine Einmalzahlung zum Wegzug zu bewegen. Dies war zum größten Teil erfolglos. Obwohl es neue Erkenntnisse gibt, dass die Magma-Kammer wieder aktiv ist, wurden in den letzten 20 Jahren neue Häuser in der „roten Zone“ erbaut. Das Vesuv-Gebiet wird durch den Parco Nazionale del Vesuvio, der 1995 gegründet wurde, gepflegt und bewahrt. Durch die Parkverwaltung wird ein Netz von Wanderwegen, auf denen man die einzigartige Landschaft entdecken kann. Weiterhin hat sie sich zum Ziel gesetzt, die typische Kulturlandschaft, die durch den letzten Ausbruch entstanden ist zu schützen.Italienreisen für Menschen, die gern wandern und gern gut essen - Individuelle Gourmet- und Kulturreisen durch Italien mit Maren von Appen.
2.) Ätna
Der italienische Vulkan Ätna ist Europas aktivster und höchster Vulkan. Er befindet sich auf der Insel Sizilien und hat eine Höhe von 3323 Metern. Die Landschaft um den Ätna ist sehr fruchtbar. Hier wachsen bis auf 1500 Metern Höhe Zitrusfrüchte und Oliven- und Pistazienbäume. Bis zu 2000 Metern wachsen Laubbäume und Kiefern und ab 2500 Metern erstreckt sich dann eine Zone mit Moosen, Flechten und Sanddorn- und Ginstersträuchern. Im Gipfelbereich des Ätna liegt fast das ganze Jahr über Schnee und die oberen Zonen sind ohne Vegetation. 1987 wurde das Gebiet zum Parco dell´Etna erklärt. Der Vulkan ist sehr aktiv und der letzte heftige Ausbruch, bei dem zum Glück kein Mensch verletzt wurde, war am 11. Mai 2008. Nachdem die Seilbahn, die bis auf 2600 Meter führte, bei einem Ausbruch im Jahr 2002 zerstört wurde, hat man im August eine neue Seilbahn in Betrieb genommen. Sie überwindet 500 Höhenmeter und endet ungefähr auf 2500 Meter. Zu Fuß oder mit speziellen Bussen kann man bis auf ungefähr 3000 Meter gelangen. Man kann auch mit einer Eisenbahn von Catania aus rund um den Ätna fahren.3.) Liparischen Inseln
Die Liparischen Inseln gehören zur italienischen Region Sizilien und sind vulkanischen Ursprungs. Aus diesem Grund wurden sie im Jahr 1997 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Die Inselgruppe besteht aus einigen Inseln von denen sieben bewohnt sind. Die bewohnten Inseln heißen Lipari, Vulcano, Salina, Alicudi, Panarea, Filicudi und Stromboli. Auf der Insel Stromboli befindet sich der gleichnamige Vulkan. Dieser Vulkan ist der einzig ständig aktive Vulkan Europas. Die Fauna ist nicht all zu üppig. Ginster, Wermut und Erikagewächse findet man hier am meisten. Weiterhin noch Küchenkräuter, Kapernsträucher und an die siebzig unterschiedlichen Heilpflanzen. Als Baumbestand sind vor allem Mandel- und Olivenbäume sowie Feigen- und Johannisbrotbäume zu finden.Die Rebsorte Malvasia die Lipari wird hier auf den vulkanischen Böden angebaut. Am vegetationsreichsten ins die Insel Salina, die über eine Süßwasserquelle verfügt. Auch die Tierwelt ist nicht sehr artenreich. Vor allem Zugvögel und Meerestiere kann man hier beobachten. Um die Inseln zu erreichen, besteht eine Fährverbindung von Neapel aus oder man setzt mit dem Tragflächenboot über. Diese Verbindungen sind von der Jahreszeit abhängig eingerichtet. Die Liparischen Inseln kann man auch gut im Rahmen einer Mittelmeer-Kreuzfahrt erkunden.4.) Mont Blanc
Der Mont Blanc, der „weiße Berg“, ist mit einer Höhe von 4808 Metern der höchste Berg der Alpen. Er liegt sowohl auf französischem als auch auf italienischem Terrain. Doch eine klare Einigung, wem der Berg im politischen Sinne zugesprochen wird, gibt es nicht. Im Jahre 1581 wurde er erstmals erwähnt und nach vielen missglückten Versuchen erfolgte im Jahre 1786 die Erstbesteigung des aus Granit bestehenden Mont Blanc durch Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard. Im Jahre 1808 gelang es Marie Paradis als erster Frau den Mont Blanc zu bezwingen, jedoch mit Hilfe von Jacques Balmat. Der zur Mont-Blanc-Gruppe gehörende Berg hat zwei Gesichter: zum einen auf der Nordseite, die fast ganz vergletschert ist und eher rundlich, zum anderen die steilen und markanten Felswände auf der Südseite. Ebenso unterschiedlich ist die Flora. Die Waldgrenze auf der südlichen Seite liegt bei etwa 2300 Metern und im kühlen Nordwesten liegt sie häufig unter 2000 Metern. In kleinen Teilen ist hier Almwirtschaft möglich. Erwähnenswert sind Bartgeier und Steinböcke, die hier wieder eingebürgert wurden.5.) Gran Paradiso
Der Gran Paradiso erhebt sich im Aostatal in Italien auf eine Höhe von 4061 Metern und ist somit der höchste Berg, der komplett auf italienischem Boden steht. Der Nationalpark Gran Paradiso, der im Jahr 1922 gegründet wurde, ist der älteste Nationalpark Italiens. Bereits 1856 wurde zum Schutz des Alpensteinbocks ein königliches Jagdrevier geschaffen, aus dem ein paar Jahre später dann der Nationalpark entstand. Am 4. September 1860 wurde der Gran Paradiso erstmals bestiegen. Die Besteigung erfolgte durch J.J. Cowell, W. Dundas, J. Payot und J.Tairraz. Für den Gran Paradiso sind steile Felshänge, tiefe Taleinschnitte, schmale Grate und spitze Berggipfel charakteristisch. Der Berg ist teilweise von riesigen Gletschern bedeckt. Sehr interessant ist auch das Landschaftsbild im Südosten. Hier geht die Landschaft ohne Hügel unmittelbar in die Ebene des Piemont über. Der Aufstieg gilt im Großen und Ganzen als einfach, weshalb viele Bergsteiger den Gran Paradiso als ersten Viertausender bestiegen haben.Italien Urlaub - Reiseinformationen zu dem beliebten Urlaubsland Italien mit einem Angebot von Ferienhäuser, Ferienwohnungen und weiteren Unterkunftsmöglichkeiten